Besondere Bedeutung kam dem Schlauchkraftwagen (SKW) innerhalb der Wasserförderzüge der Feuerwehrbereitschaften zu – er bildete gewissermaßen das logistische Herzstück der Löschwasserversorgung.
Mit einem Vorrat von rund 1.200 Metern B-Druckschlauch, der im Heck des Fahrzeugs in Buchten verlastet war, konnte in kürzester Zeit eine Löschwasserförderleitung über große Entfernungen aufgebaut werden. Ein entscheidender Vorteil war dabei die Möglichkeit der Schlauchverlegung während der Fahrt: Der Schlauch wurde direkt aus dem Fahrzeug heraus abgelegt, sodass lange Wegstrecken schnell und mit vergleichsweise geringem Personalaufwand überbrückt werden konnten.
Damit war der SKW vor allem bei Schadenslagen ohne ausreichende Hydrantenversorgung unverzichtbar – etwa bei Bränden in ländlichen Gebieten, Industrieanlagen oder nach großflächigen Zerstörungen der Infrastruktur. Er stellte die Verbindung zwischen Wasserentnahmestellen (z. B. Flüssen, Seen oder offenen Behältern) und den eingesetzten Löschfahrzeugen her und ermöglichte so erst den dauerhaften Löschangriff.
Besatzung 1/5
- 1 Staffelführer
- 1 Maschinist
- 2 Truppführer
- 2 Truppmänner

