Der Luftschutz-Fernmeldedienst hatte im Verteidigungsfall (V-Fall) die zentrale Aufgabe, die Kommunikation zwischen den Einheiten des Luftschutzhilfsdienstes (LSHD) nach einem Luftangriff wiederherzustellen und aufrechtzuerhalten.
Aufgaben
Zu den Hauptaufgaben gehörten:
- Wiederherstellung und Aufrechterhaltung der Kommunikation zwischen LSHD-Stellen
- Herstellung und Koordination von Kommunikationsverbindungen zwischen Bereitschaften und deren Bereitstellungsräumen
- Unterstützung anderer Fachdienste bei der koordinierten Einsatzführung
Organisation
Die Fernmelder waren in verschiedenen Zügen organisiert:
- Luftschutz-Fernmeldezüge (örtlich)
- Motorisierte überörtliche Luftschutz-Fernmeldezüge
Hinweis: Nur die überörtlichen Züge waren mit Fahrzeugen ausgestattet, die örtlichen Züge arbeiteten eher stationär.
Ausstattung
Die überörtlichen Fernmeldezüge verfügten über:
- Funkkraftwagen (FKW)
- Fernsprechkraftwagen (FSKW)
- Lade- und Instandsetzungskraftwagen
- Feldkochherde zur Versorgung der Einsatzkräfte
- Funkkommandowagen (FüKW) zur Einsatzleitung
Die Fernmeldezüge waren mit Funkgeräten FuG 7a ausgerüstet.
Der überörtliche LS-Fernmeldezug

