Über Uns


Vereinsmitglieder in LS-Uniform beim Kalendershooting 2023, im Hintergrund  das Mucher Rathaus


Was wir tun

Unser Verein verfolgt vielfältige Ziele rund um die Feuerwehr sowie den Zivil- und Katastrophenschutz. Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht der Erhalt der zeitgeschichtlichen Entwicklung des Zivil- und Katastrophenschutzes nach dem Zweiten Weltkrieg.


Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem Aufbau des Luftschutzhilfsdienstes (LSHD), insbesondere im damals neu gegründeten Bundesland Nordrhein-Westfalen und im Regierungsbezirk Köln.


Zu unseren satzungsgemäßen Aufgaben zählen das Zusammentragen historischer Unterlagen, der Erwerb feuerwehrtechnischer Ausrüstungsgegenstände sowie deren Erhalt, Pflege und fachgerechte Restauration. Auf diese Weise bewahren wir einen bedeutenden Abschnitt der Geschichte und machen ihn für die Öffentlichkeit erlebbar.


Darüber hinaus ist die Aufklärung der Bevölkerung zur Selbsthilfe in Katastrophenlagen ein fester Bestandteil unserer Vereinsarbeit.
Hierbei fließen unsere langjährigen Erfahrungen aus Feuerwehr, Rettungsdienst und THW ebenso ein wie die Vorgaben des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).


Das sind unsere Ziele

  • Wiederherstellung von Bereitschaften des Luftschutzhilfsdienstes (LSHD)
  • Erhalt zeitgenössischer Ausbildungs- und Dienstvorschriften sowie deren praktische Umsetzung
  • Öffentliche Zugänglichmachung historischer Technik, Ausbildung und Einsatzkonzepte
  • Förderung der Kameradschaft zwischen Feuerwehren und Hilfsorganisationen
  • Aufklärung der Bevölkerung über richtiges Verhalten und Hilfeleistung bei Katastrophen- und Großschadenslagen


Woher wir kommen

Angefangen hat alles ganz unscheinbar …


Im Jahr 2012 besuchten wir das Linnicher Stadtfest – und als Feuerwehrkameraden war ein Abstecher in die Hallen des örtlichen Löschzugs natürlich Pflicht. Schnell kamen wir ins Gespräch, und auch der damalige Stadtbrandmeister wurde auf uns aufmerksam.


Nach ein paar Bieren erzählte er uns schließlich von seinen „Schätzen“. Kurzerhand stiegen wir in seinen alten Audi 80 und fuhren ein Stück aus der Stadt hinaus.

Vor einer unscheinbaren Halle am Stadtrand machten wir Halt – und waren sprachlos: Eine ganze Halle voller alter Feuerwehrfahrzeuge!


Beim Rundgang durch die Halle – sicherlich auch mit einem kleinen Anteil Bier im Spiel – kam plötzlich die Frage auf, was eines dieser Fahrzeuge wohl kosten würde. Man wurde sich schnell einig, und als Abholtermin wurde das Linnicher Stadtfest im darauffolgenden Jahr festgelegt.

Ein Jahr verging, der Termin rückte näher – doch ein Mann, ein Wort: Geld und Fahrzeug wechselten wie vereinbart den Besitzer.


So wurde aus einer spontanen Idee und einer Bierlaune heraus der Grundstein für unseren Verein gelegt.